5 Erfindungen, die wir aus der Automobilindustrie kennen

Die Automobilindustrie ist eine der sich am schnellsten verändernden Industrien die es gibt. Zahlreiche Innovationen werden jährlich auf die Beine gestellt, um unsere Fahrzeuge sicherer, schneller, effizienter und umweltschonender zu machen.

Turbolader
Der Turbolader sorgt für mehr Effizienz

In dieser Liste schauen wir uns 5 Beispiele an, welche die Automobilindustrie revolutioniert haben.

1. On-Board-Diagnose II (OBD II) verbessertes Motormanagement

OBD Diagnose Tool
OBD Diagnose Tool

Die Onboard-Diagnose II, kurz OBD II, war die natürliche Weiterentwicklung der ersten in den 1980er Jahren entwickelten Onboard-Diagnosesysteme.

Seine Einführung bot sowohl Heimmechanikern als auch professionellen Technikern die Möglichkeit, anhand einer Reihe von Codes leichter zu bestimmen, was genau mit einem Fahrzeug nicht in Ordnung ist.

OBD II ermöglichte auch eine wesentlich ausgefeiltere Methode zur Steuerung des Motors, zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz usw.

Obwohl es anfangs von Autoliebhabern und Mechanikern gehasst wurde, hat das System eine neue Industrie von Scan-Werkzeugen und anderen Geräten für den Ersatzteilmarkt entfacht, die von Kraftstoffverbrauchsmessgeräten bis hin zu Motorleistungstunern reichen.

2. Doppelkupplungsgetriebe ermöglichte nahtlose Schaltvorgänge

Doppelkupplungsgetriebe
Doppelkupplungsgetriebe

Das Doppelkupplungsgetriebe (DCT) ermöglicht es dem Fahrer, schnell zwischen den Gängen zu wechseln, was im Vergleich zu traditionelleren Getrieben eine verbesserte und nahtlose Geschwindigkeit ermöglicht. Das Ergebnis ist ein Getriebe, das so einfach zu bedienen ist wie ein Automatikgetriebe und so schnell reagiert wie ein Schaltgetriebe.

Bei einem typischen DCT-Getriebe mit sechs Gängen kann eine Kupplung ungerade Gänge handhaben, während die andere gerade Gänge schaltet. Die Gangwechsel werden von einer Reihe von Computern gesteuert.

Das Konzept wurde ursprünglich von einem Franzosen, Adolphe Kegresse, vor dem Zweiten Weltkrieg ausgearbeitet, aber er hat nie ein Arbeitsmodell erstellt.

DCT wurde erstmals in den 1980er Jahren in Rennwagen eingeführt und von Volkswagen erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ihr erstes Doppelkupplungsgetriebe, DSG, wurde 2003 auf den Markt gebracht.

Inzwischen ist es in vielen anderen Automobilmarken, darunter Lamborgini und Mercedes-Benz, weit verbreitet.

3. Smart Key – Motorzündung

Smart Key - Motorzündung
Smart Key – Motorzündung

Der traditionelle Metallschlüssel wird in der Autoindustrie schnell zu einem lebenden Fossil. Intelligente Schlüssel sind der neue Standard, der die Zündung des Motors per Knopfdruck statt durch Drehen des Schlüssels ermöglicht.

Einige starten sogar das Auto, wenn Sie sich nähern. Diese waren einst nur eine Neuheit, wobei einige frühe Entwürfe einer Kreditkarte ähnelten. Es wird angenommen, dass die Anhänger das Stehlen von Autos erschweren, obwohl sie die Fahrzeuge für Car-Hacking offen lassen können.

4. Turbolader erhöhen die Energieleistung und die Kraftstoffeffizienz

Turbolader
Turbolader

Turbolader, oder Turbos, werden seit den 1960er Jahren in Serienfahrzeugen eingesetzt. Sie sind praktisch ein Kompressor, der von den Abgasen der Autos angetrieben wird und mehr Luft in die Zylinder des Motors drückt.

Mehr Luft führt zu mehr Leistung und kann einen kleineren Motor außerhalb seiner Klasse leistungsfähiger machen. Sie werden üblicherweise bei Otto- und Dieselmotoren verwendet.

Die Technologie wurde von dem Schweizer Ingenieur Alfred Buchi erfunden, der 1905 ein Patent dafür erhielt. Die Technologie sollte zunächst in Flugzeugtriebwerken Anwendung finden, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs.

Heute arbeiten die Automobilhersteller im Allgemeinen daran, ihre Motoren zu verkleinern und gleichzeitig turboaufgeladene Alternativen einzubeziehen. Dies steigert gleichzeitig die Leistung und erhöht die Kraftstoffeffizienz.

5. Blinker, um Fahrtrichtungen anzuzeigen

Eine weitere kleine, aber wichtige Innovation im Automobilbau ist der blinkende Blinker (Blinker). Frühe Formen stammen aus dem Jahr 1907, aber die 1938 patentierte Version ist die heute weit verbreitete und wird im Allgemeinen für alle straßenzugelassenen Autos verlangt.

Diese Signale müssen mit einer Rate zwischen 60 und 120 „Blinksignalen pro Minute“ ein- und ausgeschaltet werden.  Ältere Modelle verwendeten einen thermischen Unterbrechungsschalter, um das „Blinken“ zu ermöglichen, aber diese wurden durch Transistorschaltungen ersetzt.