Diese seltsame, aber schöne Raum Blob kam von einem sterbenden Stern

Der Blob entstand aus einer Supernova vom Typ Ia, die entsteht, wenn ein Weißer Zwergstern Material von einem nahen Begleiter abzieht oder mit diesem verschmilzt.

Die Tyco Supernova
Die Tyco Supernova: Tod eines Sterns

Die NASA veröffentlichte ein spektakuläres Bild eines Supernova-Überrests, der übrig gebliebenen Teile nach dem Tod eines Sterns. Benannt Tycho, nach dem dänischen Astronomen Tycho Brahe, der es in den Nachthimmel zurück in 1572 bemerkt, ist der Überrest eine schöne Kombination aus vielen Formen und Farben.

„Die Astronomen wissen jetzt, dass Tychos neuer Stern gar nicht neu war. Vielmehr signalisierte er den Tod eines Sterns in einer Supernova, einer Explosion, die so hell ist, dass sie das Licht einer ganzen Galaxie überstrahlen kann. Bei dieser Supernova handelt es sich um einen Typ Ia, der auftritt, wenn ein Weißer Zwergstern Material von einem nahe gelegenen Begleitstern anzieht oder mit diesem verschmilzt, bis eine heftige Explosion ausgelöst wird. Der Weiße Zwergstern wird ausgelöscht und seine Trümmer in den Weltraum geschleudert“, heißt es in der Ankündigung der NASA.

Das Bild des Überrests wurde durch das Chandra-Röntgenobservatorium der NASA ermöglicht, das unvergleichliche Röntgenbilder von vielen Supernova-Überresten aufgenommen hat. Aber das Bild ist nicht nur schön, es liefert auch Hinweise auf die Geschichte von Tycho.

„Um die Klumpen im Bild und die dreidimensionale Natur von Tycho zu betonen, wählten die Wissenschaftler zwei enge Bereiche von Röntgenenergien aus, um Material zu isolieren, das sich von der Erde wegbewegt (Silizium, rot eingefärbt), und das sich auf uns zu bewegt (ebenfalls Silizium, blau eingefärbt). Die anderen Farben im Bild (gelb, grün, blaugrün, orange und violett) zeigen eine breite Palette verschiedener Energien und Elemente sowie eine Mischung von Bewegungsrichtungen. In diesem neuen zusammengesetzten Bild wurden die Röntgendaten von Chandra mit einem optischen Bild der Sterne im gleichen Sichtfeld aus dem Digitized Sky Survey kombiniert“, heißt es in der Erklärung der NASA.