Der fliegende Iron-Man-Jet-Anzug mit helmgesteuerten Kanonen

Könnte dies der nächste militärische Kampfanzug werden?

Iron Man Anzug von Gravity
Iron Man Anzug von Gravity

Der fliegende Iron-Man-Jet-Anzug von Gravity Industries war schon beeindruckend genug. Doch mit seinem neuen und verbesserten Aussehen sieht er jetzt bereit aus, es mit allem aufzunehmen, was ihm in den Weg kommt. Der Anzug wurde kürzlich mit einem helmgesteuerten, schultermontierten Pellet-Gewehr ausgestattet. Er kann nun fliegen und bei der kleinsten Kopfneigung seines Piloten schießen. Entwickelt von James Bruton, sieht der fliegende Anzug jetzt kriegsbereit aus.

Der Anzug

Ursprünglich verfügte der Anzug über einen Geschützturm, der aus einer Mischung aus speziell angefertigten 3D-gedruckten Teilen und Sensoren, die Rotationsbewegungen verfolgen konnten, hergestellt wurde.

Darüber hinaus verfügte er über einen zweiachsigen Gimbal, der sich von einer Seite zur anderen drehte, vorwärts und rückwärts bewegte und so die Bewegung des Pilotenhelms widerspiegelte.

Als Gravity Industries jedoch ein montiertes Gewehr an den Gimbal anbringen wollte, funktionierte diese Struktur nicht reibungslos.

Dann kam Bruton mit seinem neuen Design. Der britische Ingenieur und Hacker rüstete das Gimbal mit einem robusten linearen Aktuator aus, der die Auf- und Abwärtsbewegungen des Gewehrs glättet. Bruton entfernte die Seitwärtsbewegung komplett, da das Gewehr bei jeder Bewegung gegen den Helm des Piloten schlug.

Die Upgrades und der neue Anzug wurden bald darauf in Brutons Video gezeigt, das seine Arbeit erklärt und auch Richard Browning von Gravity Industries zeigt, der den Anzug im Flug testet.

Während des Videos bemüht sich das Team zu erklären, dass die neuen Ergänzungen des Anzugs rein zum Spaß und zur Unterhaltung dienen – und nichts mit tatsächlicher militärischer Ausrüstung zu tun haben.

Das soll nicht heißen, dass das Militär nicht an einem solchen fliegenden, feuernden Jet-Anzug interessiert wäre, ähnlich wie bei den Anzügen der französischen Armee und Franky Zapata vielleicht?

Allerdings müsste es erhebliche Änderungen am aktuellen Modell geben, wenn es ein echter Kampfanzug werden soll – in erster Linie in Bezug auf Stabilität und Reichweite.